26.02.2026
CORPUS CUBUM
Sie, die Künstlerin des avantgardistischen Kubismus im Felsenmeer Corpus cubum, setzt Zeichen.
Lesbar in allen Sprachen dieser Welt, von Urwaldgrün bis Bergrostbraun, wahrnehmbar in allen Sedimenten, biogen, klastisch, chemisch.
Und sie bewegt.
Die Natur, Bühne für das Große und Kleine gleichermaßen und stille Beobachterin des Theaters Mensch, erlöst sich am Ende aller Tage selbst aus den Fängen der Gattung Homo sapiens sapiens.
Unvermittelt und markant schroff.
Unvermittelt mit tektonischen Beben Plattengrenzen versetzend, Welten verschiebend.
Markant schroff mit unwirklichen Feuersteinfeldern, frostklirrend schneebedeckt.
Abblockend jegliche invasiv zerstörerische Art. Ohne Rücksicht auf Verluste. Denn sie, die Opulente, reduziert gehabte überbordende Fülle in nie geahnte Schlichtheit, völlig dinglos, scheinbar leblos, haufenweise.
Doch sie, die Greisin, die die Zeit in Stein verewigt, weiß, dass Leben amorph gleichbedeutend ist wie Leben kristallin.
Und sie, die Virtuosin allen Lebens, weiß diese Felsenmeere zu bespielen. Ist sie doch Meisterin der Inszenierung artenreich, umfangreich, evolutionär.
Fiktiv beginnend in einer Festung aus Stein und Fels, einem Colosseum ferrum gleich, bereit für den nächsten, alles nur nicht letzten Akt.